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29.06.2010
USA wenden sich von Ankara ab
USA wenden sich von Ankara ab
Türkei kein „strategischer Partner“ Washingtons mehr
Politische Eiszeit im Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei. Mit ihrer Unterstützung für das iranische Mullah-Regime, ihrer offen israelfeindlichen Haltung und der gescheiterten Kurdenpolitik ist die türkische Regierung von Ministerpräsident Recep T. Erdogan nun auch beim großen Bündnispartner USA in Ungnade gefallen. Bei einem Treffen Erdogans mit US-Präsident Barack Obama am Rande des G-20-Treffens in Toronto sollen die Fetzen geflogen sein. Die Türkei gilt jetzt nicht einmal mehr als „strategischer Partner“ der Vereinigten Staaten
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Erinnern wir uns: Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hatte Obama die Europäische Union noch öffentlich dazu aufgefordert, die Türkei möglichst schnell als neues Mitglied in ihren Reihen aufzunehmen. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Daß Washington und Ankara politisch zunehmend auseinanderdriften, ist also eine gute Nachricht für alle Gegner eines EU-Beitritts der Türkei.
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